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Forschungsprojekt um soziale Wirkung in Ghana zeigt: Mikrofinanz macht den Unterschied

Mikrofinanz, also der Zugang zu Finanzdienstleistungen, habe einen Effekt auf das Leben der Armen, ist dem Artikel des Ghana Web zu entnehmen. Das ist einer der Hauptschlüsse, die ING Groep N.V., ein niederländischer Allfinanzanbieter, aus ihrem umfassenden Forschungsprojekt „A Billion to Gain?“ zusammen mit der niederländischen Plattform für inklusive Finanzen NpM schließen konnten. Im Rahmen des Projektes wurden Klienten von Opportunity International nach ihren Ersparnissen und Darlehen in Ghana befragt.

Wie ist die tatsächliche Wirkung von Mikrofinanz auf das Leben der Menschen?

Die Studie von ING-NpM hat zum Ergebnis, dass es eine Menge an positiven Effekten auf die Menschen gäbe. Zur selben Zeit stellten sie allerdings auch fest, dass Mikrofinanz kein Allheilmittel gegen Armut sei.  Die Forschung zeige außerdem, dass  Mikrofinanz hauptsächlich genutzt wird, um bereits vorhandene Unternehmen weiter auszubauen und so das Einkommen zu erhöhen. In beiden Ländern gäben Klienten an, dass sie aufgrund der Hilfe weniger finanziellen Druck haben und sie so besser ihren Geschäften nachkommen können. Ein weiterer Effekt sei, dass Frauen eine höhere Gewichtung in der Entscheidungskraft zu Gute komme, sowohl zu Hause als auch außerhalb. Letztendlich zeige das Forschungsprojekt, dass Mikrofinanz einen positiven Effekt vor allem auf die Qualität der Nahrungsmittelversorgung habe, was zeitgleich auch einen positiven Effekt auf die Gesundheit der Armen habe.

NpM Direktor, Joisen Sluijs, sagte: „Mit dieser Studie betonen wir die Wichtigkeit von Wirkungsmessung für Investitionsentscheidungen in diesem Sektor. Diese Ergebnisse zeigen eindeutig, dass Mikrofinanz auf verschiedene Facetten des Lebens wie z.B. Bildung, Gesundheit und Selbstbestimmung wirkt.“

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