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Indien wird die Welt der digitalen finanziellen Inklusion anführen

Microsoft-Gründer Bill Gates sprach erst kürzlich im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Indien, über die Veränderungen und Verbesserungen der digitalen finanziellen Inklusion. Wie in einem Artikel von Syminvest zu lesen ist, betonte der Milliardär die Führungsrolle, die Indien, seiner Meinung nach dabei einnehmen werde.  Gates sagte, dass er die indische Regierung bei der Umsetzung der Ziele und Projekte unterstütze.

Der indische Finanzminister Jayant Sinha äußerte sich ebenfalls im Rahmen der Diskussion zur indischen finanziellen Inklusion. Geplant ist, eine plug-and-pay  Plattform für App-Entwickler zu schaffen. Das indische Model unterscheide sich jedoch vom Vorzeigeprojekt aus Kenia, da es auf einer offenen Struktur basiere und Zusammenarbeit und Kompatibilität ermögliche.

Ein Teilnehmer sagte, dass es falsch wäre anzunehmen, dass Technologie ein Hindernis für indische Verbraucher sei. „Die Kosten sind die eigentlichen Blockaden. Niemand will 20 Rs für eine Überweisung in Höhe von 100 Rs zahlen. Diese Kosten für Mikrotransaktionen müssen geringer ausfallen.“

Gates, dessen Stiftung eigentlich nur mit dem Gesundheitssektor in Verbindung gebracht wird, nicht jedoch mit Arbeit in der finanziellen Inklusion, befürwortet bargeldlose Transaktionen. Er arbeite mit seiner Stiftung schon seit acht Jahren in diesem Bereich. Die nötige Infrastruktur ist in Indien vorhanden und damit alle notwendigen Voraussetzungen erbracht, um die indische Gesellschaft in eine bargeldlose zu wandeln. Ob dies gelingt, wird jedoch das Verhalten der Menschen in Zukunft zeigen. „Die Verbraucher werden entscheiden, was in der Zukunft passiert.“

 

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