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Invest in Visions Microfinance Fonds wird ein Jahr alt

Im Sommer 2011 führte eine Änderung des deutschen Investmentgesetzes dazu, dass für deutsche Fonds die eligible Assets um regulierte Mikrofinanzinstitute erweitert wurden. Diese Entwicklung ermöglichte am 10. Oktober 2011 den Start des ersten nach deutschem Investmentgesetz aufgelegten Fonds, dem Invest in Visions Microfinance Fonds.

Der Invest in Visions Microfinance Fonds

Das Gesamtvolumen beträgt inzwischen 18 Millionen Euro, wobei laut Geschäftsführerin Edda Schröder noch zwei Millionen Euro hinzukommen, die noch nicht verbucht seien. Dabei entfielen 13,6 Millionen Euro auf institutionelle Anleger und 4,4 Millionen auf Retail-Kunden. Neben kirchlichen Einrichtungen und Stiftungen gehören u.a. auch Vermögensverwalter und Privatanleger zu den Investoren.

Geschäftsführerin Edda Schröder

Über kleine und mittelgroße Mikrofinanzinstitute (MFI) investiert der Fonds in Entwicklungsländer. Auch wenn der soziale Gedanke und die Nachhaltigkeit eine Hauptrolle bei der Anlageentscheidung spielen, ist der Fonds für Anleger auch aufgrund seines Diversifikationspotentials interessant. Schröder betont, dass die geringe Korrelation zu anderen Anlageklassen und die in der Regel stabilen Erträge, weitere Einflussfaktoren für institutionelle Anleger seien.

Ethische Verantwortung

Neben der üblichen Qualitäts- und Risikoprüfung der Mikrofinanzinstitute, besucht das Fondsmanagement auch die Projekte der jeweiligen Institute, um zu überprüfen ob die Durchführung im Sinne der Mikrofinanzierung ist. Dieser umfasst finanzielle Inklusion armer Menschen, Förderung von Frauen und ethische Geschäftspraktiken.

Bislang investiert der Fonds in Länder wie Ecuador, Kambodscha, Kasachstan, Aserbaidschan, Armenien, Georgien, El Salvador, Mongolei und Kirgisistan – Afrika ist in Vorbereitung. Die Performance des Fonds bewegt sich aktuell im Geldmarktbereich.
 

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