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Myanmar plant ländliches Mikrofinanzwesen zu stärken

Das öffentliche Eintreten von Myanmars Präsident Thein Seinin Mai 2011 für Entwicklung  eines Mikrofinanzwesens im Land hat für Aufsehen bei Entwicklungshelfern gesorgt.

„Der Bedarf an Krediten im ländlichen Raum ist enorm“, sagte Akbar Usmani, Repräsentant des Entwicklungsprogramms des Vereinten Nationen (UNDP). Er schätzt den Bedarf für solche Kredite auf 235 bis 328 Millionen Euro jährlich.

Ein Gesetz aus dem Jahr 1990 verhinderte bisher, dass staatliche sowie Privatbanken ungesicherte Kredite vergaben. Bisherige Mikrofinanzaktivitäten in Myanmar arbeiten mit einer speziellen Genehmigung der Regierung. Ein Beispiel hierfür ist die US-amerikanische Organisation Pact, die mit 478.000 Klienten zusammenarbeitet. Andere Akteure wie die Nationale Liga für Demokratie hingegen arbeiten in einer Grauzone.

Einer Studie des UNDP aus den Jahren 2009/10 zufolge, leben in Myanmar 70 Prozent der Bevölkerung in ländlichen gebieten und rund 26 Prozent unterhalb der Armutsgrenze.

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