News

Technologische Produktinnovationen für Kleinbauern

Technologie umgibt uns und wird immer einflussreicher. Mit unseren Laptops und sogar Handys informieren wir uns über den Wetterbericht oder suchen die nächste Bushaltestelle in der Umgebung und das alles mit einer unglaublichen Geschwindigkeit. Die Möglichkeiten scheinen unendlich, aber welche Rolle Technologie für Kleinbauern in Entwicklungsländern spielen könnte, ist unklar. Sicherlich, der Markt ist riesig – schätzungsweise 2,5 Milliarden Menschen weltweit leben in kleinbäuerlichen Familien – und Dienstleistungsanbieter aller Art sind darauf aufmerksam geworden. Das Interesse, diesen Markt zu bedienen, steigt und die Erwartungen sind hoch, dass die Anwendung von Technologie dazu beitragen wird, den Bedürfnissen der Kleinbauern besser nachzukommen.  

Trotzdem bleiben viele Fragen unbeantwortet. Zum Beispiel: Wie stehen Kleinbauern momentan neuen Technologien gegenüber? Was erwarten sie von Technologie im Zusammenhang mit Finanzdienstleistungen? Wie kann Technologie für Kleinbauern nützlich sein und genutzt werden, um ihre Bedürfnisse und Ziele zu unterstützen, insbesondere in Verbindung mit ihrem finanziellen Leben?

CGAP (the Consultative Group to Assist the Poor) erforscht diese und andere Fragen, indem sie nach Finanzinnovationen sucht, die das Leben kleinbäuerlicher Familien bereichern. Ziel ist es, die finanziellen Bedürfnisse dieser Familien, bezogen auf ihre landwirtschaftlichen Aktivitäten, genauer zu betrachten. Dabei sollen auch die Finanzdienstleistungen, die den Familien momentan zur Verfügung stehen, untersucht werden.

CGAP ist es ein Anliegen Technologien zu entwickeln, die das Leben der kleinbäuerlichen Familien erleichtern. Dafür ist CGAP auf der Suche nach Partnern, die bereit sind, Produkte, die speziell auf die Bedürfnisse und Ziele dieser wichtigen Klientengruppe zugeschnitten sind, zu entwickeln. Dabei sollen die kleinbäuerlichen Familien in den Mittelpunkt gerückt und Produkte und Dienstleistungen ihren Bedürfnissen, Verhalten und Präferenzen angepasst werden.
 
Interessante Partner könnten dabei Banken, Mobilfunkbetreiber, Einzelhandelsketten oder Mikrofinanzinstitute sein, die technologisierte Finanzdienstleistungen anbieten. Diese idealen Partner setzen sich dafür ein, die unterversorgten kleinbäuerlichen Familien zu erreichen und weisen bereits erfolgreiche Innovationen vor.

Der vollständige Artikel von Jamie Anderson ist hier zu finden: www.cgap.org

Weitere News:


Mikrofinanzprojekt des Monats
Mikrofinanzprojekt des Monats: Die Organisation Bank im Bistum Essen eG unterstützt das Projekt
Mikrofinanzprojekt des Monats: Die Organisation Bank im Bistum Essen eG unterstützt das Projekt "Fundación de Apoyo Comuntario y Social del Ecuador" (FACES)

Die Bank im Bistum Essen eG unterstützt in Ecuador insbesondere ältere MikrofinanzunternehmerInnen. ...mehr

Mikrofinanz-News
08.11.2017 – Oikocredit erzielt über 500 Millionen Euro Anlagekapital in Deutschland ...mehr
15.09.2017 – Stellenausschreibung: Portfoliomanager (m/f) (Invest in Visions) ...mehr
08.09.2017 – Die finanzielle Inklusion scheitert an den Farmern: Wie kann er Sektor den Markt der Kleinbauern erreichen? ...mehr
01.09.2017 – CGAP Fotowettbewerb 2017 ...mehr
11.08.2017 – Der Jahresbericht der Mikrofinanz CEO Working Group ist veröffentlicht worden ...mehr
Weitere News
Nächste Termine
24.11. - 25.11.17: 7th Global Islamic Microfinance Forum ...mehr
29.11. - 01.12.17: European Microfinance Week 2017 ...mehr
Weitere Termine