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African Microfinance Week: Eine Bewertung der SDGs im Hinblick auf die Rolle von Mikrofinanzierung und finanzieller Inklusion

Das Portal MicroCapital berichtet, dass im Zuge der African Microfinance Week (SAM) in Burkina Faso mehrere UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) von unterschiedlichen Akteuren genauer bewertet wurden.

Trotz allgemeiner Fortschritte bei den SGDs stellte Mathieu Soglonou vom UN Capital Development Fund fest, dass es Rückschläge bei der Bekämpfung von Hunger (SDG 2) gab. Ein Problem sei, dass Kreditgeber im Agrarbereich mehr an Investitionen in Nutzpflanzen interessiert sind als an Lebensmitteln für den lokalen Verzehr.

Mit Bezug zu SDG 8, „Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum“, kritisiert Soglonou, dass in Afrika nur 35 Prozent der Menschen Konten bei Finanzinstituten haben. Ein Ausbau der digitalen Finanzdienstleistungen könne diesen Anteil erhöhen. Philippe Guichandut von der Grameen Credit Agricole Foundation verwies zudem auf die Rolle von Mikrofinanzinstituten (MFI) und betonte, dass es zwar eine Bereitschaft gibt, mehr in Afrika zu investieren, gleichzeitig existieren jedoch Herausforderungen wie die schlechte Kapitalausstattung mancher MFI sowie Governance-Probleme und mangelnde Skaleneffekte.

Auch Burkina Fasos Staatssekretär für die Förderung von Mikrofinanzierungen, Wango Fidele Yameogo, hob die Bedeutung von MFI hervor. Obwohl einige Einrichtungen aufgrund von Konflikten im Norden des Landes schließen mussten, bleiben MFI wichtige Eckpfeiler für die Entwicklung von Burkina Faso. Des Weiteren habe die zunehmende Nutzung von Mobiltelefonen die finanzielle Integration gefördert.
 

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