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Voranschreiten der Finanziellen Inklusion in Zimbabwe

Wie aus einem online Artikel hervorgeht, hat der simbabwische Finanzminister kürzlich die “National Financial Inclusion Strategy“ (ZNFIS) veröffentlicht, die im Land bis 2020 die Finanzielle Inklusion vorantreiben möchte.

Dabei soll vor allem der Zugang zu Finanzdienstleistungen (Rücklagen, Darlehen, Versicherungen, Kapitalmärkte und Bezahlungssysteme) für Menschen ermöglicht werden, die bisher aus finanziellen Gründen oder aufgrund fehlender Infrastruktur davon ausgeschlossen waren. Durch den fehlenden Zugang können die Menschen ihre Geschäfte nur in bar abwickeln und neigen daher weniger dazu, Rücklagen oder andere soziale Absicherungen zu bilden. Bei Nutzen von Bankkonten können allerdings meist – wenn auch nur kleine – Beträge gespart werden, die dann wiederum investiert werden können.

Die ZNFIS soll beispielsweise bei Tabak- oder Maisbauern so angewendet werden, dass die Bauern über neu eingerichtete Bankkonten ihre Gehälter erhalten, anstatt wie bisher üblich in bar. Sie haben dabei keine Extrakosten zu befürchten, da keine Nutzungsgebühren für die Bankkonten anfallen.

Die finanzielle Inklusion führt zu einer besseren Liquidität im Land  und ist daher von der simbabwischen Regierung erwünscht. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der ZNFIS wird der Aufbau des Mikrofinanzsektors sein, der profitorientiert aber gleichzeitig nachhaltig sein soll.

Der Finanzminister betonte dabei noch einmal die Wichtigkeit des Regierungsvorhabens, die finanzielle Inklusion im Land voranzutreiben, da sich die Wirtschaft durch die bessere finanzielle Liquidität breiter aufstellen kann und besonders die Bereiche Landwirtschaft, Turismus und  der Fertigungssektor davon profitieren werden. Denn, je mehr Menschen die formalen Finanzdienstleister für die Rücklagenbildung und Transaktionenabwicklung nutzen, desto mehr finanzielle Ressourcen stehen dem Land zur Verfügung. Das angelegte Geld kann in wichtige Projekte investiert werden, die wiederum Arbeitsplätze schaffen und die Armut reduzieren werden, so der Finanzminister.

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