teaser

Nobelpreisträger Prof. Yunus weiht Anlage für imprägnierte Moskitonetze ein

Nobelpreisträger und Gründer der Grameen Healthcare Trust (GHT) Professor Muhammad Yunus und Saori Dubourg, die Präsidentin von Asia Pacific BASF, weihten am 23. März dieses Jahres in der bangladeschischen Hauptstadt Dhaka die erste Anlage für imprägnierte Moskitonetze ein.

Von links nach rechts: Ashraful Hassan, Managing Director, Grameen Fabrics & Fashions Ltd.; Saori Dubourg, President, Asia Pacific BASF; Nobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus; Michael Holger, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Dhaka; Saria Sadique, CEO, BASF Grameen Ltd.

Die BASF Grameen Limited ist ein Gemeinschaftsunternehmen der  BASF, dem weltweit führenden Chemieunternehmen, und Grameen Healthcare Trust in Bangladesch. Dank dieser Zusammenarbeit kann dieses Unternehmen nun Moskitonetze aus einer lokalen Produktionsanlage im Social Business Industrial Park in Sarabo beziehen. Die Anlage gehört  Grameen Fabrics & Fashion Limited, während die Moskito­netze von BASF Grameen Limited vermarktet werden.

Dieser sogenannte "Social Business" bezeichne ein Unternehmen, das kostendeckend arbeite und die Lösung eines bestimmten sozialen Problems in den Vordergrund stelle, erklärte Professor Yunus in seiner Eröffnungsansprache und rief Unternehmen dazu auf, in weitere Projekte wie dieses zu investieren. Yunus hatte die Grameen Healthcare Trust gegründet, um das Versagen der bangladeschischen Regierung, auch für die unteren sozialen Schichten der Bevölkerung eine angemessene Gesundheitsversorgung bereitzustellen, auszugleichen.

Saori Dobourg betrachtet die Zusammenarbeit ihres Chemiekonzerns BASF mit Grameen als  "innovatives Geschäftsmodell" und einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Malaria in Bangladesch.

Bei dem Insektizid Fendona®, mit dem die Netze beschichtet sind, handelt es sich um ein BASF-Produkt, das die Wirksamkeit der Moskitonetze deutlich erhöht. In Abhängigkeit von lokalen Einflüssen kann solch ein Netz bis zu 20-mal gewaschen werden, ohne dass es seine Schutzwirkung gegen die Moskitos verliert. Damit erfüllt es die Anforderungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an ein „Long lasting insecticide impregnated net“.

Mikrofinanzprojekt des Monats
Zugang zu Mikrokrediten für „working poor“: Die AFOS-Stiftung fördert das Mikrofinanz-Netz in Nigeria
Zugang zu Mikrokrediten für „working poor“: Die AFOS-Stiftung fördert das Mikrofinanz-Netz in Nigeria

Die AFOS-Stiftung unterstützt Mikrofinanzbanken in Nigeria, um eine langfristige positive Auswirkung im sozioökonomischen Sektor zu erlangen ...mehr

Mikrofinanz-News
15.05.2019 – Invest in Visions: Zwei Millionen Dollar für Mikrofinanzprojekte auf Haiti ...mehr
09.05.2019 – DEG unterstützt als neuer Anteilseigner das Mikrofinanzinstitut BRAC Uganda Microfinance Ltd. ...mehr
03.05.2019 – Der European Microfinance Award unterstützt Organisationen unter dem diesjährigen Thema „Strengthening Resilience to Climate Change“ ...mehr
24.04.2019 – Togo verzeichnet 2018 den höchsten Anstieg der Geldeinlagen bei Mikrofinanzinstituten innerhalb der UEMOA ...mehr
12.04.2019 – Invest in Visions: Nachhaltige Entwicklung und Riesen-Projekt „Neue Seidenstraße“ sollten Hand in Hand gehen ...mehr
Weitere News
Nächste Termine
22.05.19: GUTES GELD FAIRändert die Welt ...mehr
30.05. - 31.05.19: MFC Annual Conference "Demystifying Digital in Microfinance" ...mehr
Weitere Termine