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Chinesisches Fintech-Unternehmen will in den Mikrofinanzsektor investieren

Die pakistanische Zeitung The News International The News International berichtet in dem Artikel „Chinese fintech firm keen to invest in microfinance sector“ von dem Vorhaben des chinesischen Finanztechnologieunternehmens MinTech in den pakistanischen Mikrofinanzsektor zu investieren. 

Das Unternehmen wurde 2016 gegründet und beschäftigt sich vor allem mit digitalen Lösungen für den Mikrofinanzsektor in ihren Partnerländern. Weltweit haben sie Partnerschaften mit über 30 Finanzinstitutionen und bedienen dabei ca. 40 Millionen Kunden. Zudem bieten sie ihren Kunden in bereits acht Ländern, darunter Indien und Indonesien, Ratenkredite und Kreditkartenprodukte an. Ihr Netzwerk soll nun auch auf Pakistan ausgeweitet werden. 

Das Land habe ein immenses Investitionspotenzial und biete aufgrund der großen Mittelschicht eine bedeutende Nachfrage nach Mikrofinanzkrediten. Begünstigt werde das vor allem dadurch, dass viele Menschen in Pakistan bereits ein Mobiltelefon und eine Kreditkarte besitzen. Die Verbreitung von Mobiltelefonen habe es möglich gemacht, technologische Investitionen in der Mikrofinanzindustrie zu tätigen und kleinen und mittelständischen Unternehmen die geschäftlichen Aktivitäten zu erleichtern. 

Die geplante Investition von MinTech solle nun zur Folge haben, dass die Verbindungen von Mensch zu Mensch gesteigert werden können und eine industrielle Zusammenarbeit beider Länder folgt. Darüber hinaus wolle die Regierung in Pakistan zukünftig nach weiteren technologieorientierten Lösungen für den Mikrofinanzsektor suchen, um so die Voraussetzungen für einen sozioökonomischen Aufschwung im Land zu schaffen. 

 
 

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