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Der Schweizerische Ableger des Opportunity-Netzwerks bei der StopArmut-Konferenz in Winterthur

Teilnehmer bei der Podiumsdiskussion

300 interessierte Teilnehmer besuchten die StopArmut-Konferenz zur Fragestellung „Ist der Markt FAIRänderbar?“ in der Arche Winterthur in der Schweiz. Veranstalter war der Verband Interaction der Schweizerischen Evangelischen Allianz.

Es war ein Tag, der unter anderem zwei spannende Referate und ein Podiumsgespräch am Morgen beinhaltete, an dem auch der Geschäftsführer von Opportunity International Schweiz, George Kistler, Fragen zur Mikrofinanz in der Armutsbekämpfung beantwortete. Das Opportunity Netzwerk arbeitet international und hat sowohl eine Vertretung in Deutschland als eben auch in der Schweiz.

Tony Fosu, CEO der Partnerorganisation von Opportunity in Ghana, beleuchtete in seinem Referat mit vielen Beispielen aus den Projekten die verschiedenen Säulen der Sozialen Mikrofinanz.

Mit viel Leidenschaft berichtete er zudem aus seinem persönlichen Leben und begeisterte die Zuhörer mit seinem Fachwissen und seiner sympathischen Art.

Schon zu Beginn seiner Rede widersprach er entschieden dem Stereotyp, arme Menschen seien faul. Wie vielfach an anderer Stelle im Verlauf der Konferenz, betonte auch Tony Fosu, dass sehr viele Unternehmer in Afrika erfolgreich sein könnten.

Tony Fosu während seiner Rede

Allerdings mangelt es an einem adäquaten Zugang zu Finanzdienstleistungen, damit eigene Initiativen überhaupt Früchte tragen können.

Die Rede von Tony Fosu können Sie hier sehen und hören.

In sieben verschiedenen Workshops erhielten die Besucher am Nachmittag weitere wertvolle Informationen zum Thema Armutsbekämpfung. Der Opportunity-Workshop über das Kreditnehmergruppen-Modell war mit über 40 Teilnehmern sehr gut besucht. In Rollenspielen und einer Trainingseinheit zum Thema „Financial Literacy“ erhielten die Besucher einen authentischen und lebendigen Einblick in ein Treffen der Kreditnehmergruppen, die bei Opportunity Trustbanks genannt werden.

Insgesamt 28 Aussteller informierten an der Tischmesse über ihre Anliegen. Weitere Höhepunkte waren dann am späteren Nachmittag die Verleihung der StopArmut-Preise 2011 in den Kategorien Predigt, Kreativ und Projekt.

Downloads der Referate, Fotos, Videos und Berichte sind auf der StopArmut-Webpage www.stoparmut2015.ch zu finden.

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