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Diskussionsveranstaltung zu den Perspektiven der Mikrofinanz

Ende April fand in der KfW Entwicklungsbank in Berlin eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Mikrofinanz statt. Hierbei erhielt die KfW adeligen Besuch. Die Großherzogin von Luxemburg, Maria Theresa, diskutierte mit Experten über die Zukunft der Mikrofinanzierung.

Großherzogin von Luxemburg, Maria Theresa, beim Gespräch mit Fachkräften (Quelle: Yehuda Swed)

Vor rund 150 hochrangigen Zuhörern aus dem In- und Ausland ging sie in ihrer Rede auf die Negativschlagzeilen im Bereich der Mikrofinanzierung ein. Gleichzeitig erläuterte sie leidenschaftlich die Bedeutung der Mikrofinanz für die globale Armutsbekämpfung.

Nicht außer Acht gelassen wurden in der anschließenden Podiumsdiskussion die Probleme, mit denen die Mikrofinanzierung nach wie vor konfrontiert ist. Uwe Keckeritz, Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen, betonte die Wichtigkeit einer intensiveren Kontrolle, um Missbrauch zu vermeiden.

Die KfW-Direktorin für Afrika und Nahost, Doris Köhn, verdeutlichte, dass es wichtig sei, die Mikrokredite nur zu gewähren, wenn auch eine Rückzahlung möglich sei und ging auf die Arbeit der KfW ein, die 200 Mikrofinanzinstitutionen in 70 Ländern mit zwei Milliarden Euro jährlich unterstützt.

Ein weiterer Redner fand sich in Thomas Engelhardt. Der Mitarbeiter des Beratungsunternehmens LFS Financial Systems ging auf die globale Finanzkrise und ihre verhältnismäßig geringen negativen Folgen für den Mikrofinanzsektor ein.

Ebenso vertreten war der Direktor für Entwicklungshilfe im luxemburgischen Außenministerium, Marc Bichler.  Er betonte die große Bedeutung der Mikrofinanz für die Entwicklungsfinanzierung.  Hierbei hob er den positiven Einfluss der Mikrofinanz auf die soziale und wirtschaftliche Weiterentwicklung hervor.  Aufgrund der Nachhaltigkeit erfolgreich eingesetzter Mikrofinanzierung beteilige sich die Regierung Luxemburgs daran, diesen Ansatz stetig weiterzuentwickeln.

 

Bild: www.kfw-entwicklungsbank.de

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