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Papst plant Nachhaltigkeits-Kongress

Das Domradio gab bekannt, dass Papst Franziskus einen Nachhaltigkeits-Konkress plant, bei dem ambitionierte Wirtschaftswissenschaftler bis 35 Jahre kommendes Frühjahr über einen globalen Pakt für nachhaltige Wirtschaft in Assisi beraten. Bis zu 500 Teilnehmer sind eingeladen – auch der Papst selbst wird dabei sein.


Von einer neuen Wirtschaft hänge das Schicksal des Planeten ab, so Papst Franziskus, als er Mitte Mai das erste Mal über seine Initiative in der Öffentlichkeit berichtete. Das Treffen solle jene zusammenbringen, die sich in Studium und Praxis um eine alternative Wirtschaft bemühten, "die leben lässt und nicht tötet, die einschließt und nicht ausschließt", so das Kirchenoberhaupt. Nötig sei ein neues Wirtschaftsmodell auf der Grundlage von Solidarität und Gleichheit.


Vor ab sind für Ende März 2020 um 500 Teilnehmer ins mittelitalienische Assisi eingeladen, für erste grundsätzliche Inovationsmaßstäbe. Bei dem anschließenden dreitägigen Kongress nehmen international namhafte Ökonomen und Sozialaktivisten wie der Wirtschafts-Nobelpreisträger Amartya Sen, UN-Sonderberater Jeffrey Sachs und die Globalisierungskritikerin Vandana Shiva teil. Auch die Anwesenheit des Papstes sei bestätigt, sagte ein Sprecher der Organisatoren in Assisi auf Anfrage am Samstag.


Zu den Vortragenden und Diskussionspartnern zählen nach derzeitigem Stand der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus, Förderer der Mikrofinanz-Idee, der Schweizer Wirtschaftswissenschaftler und Glücksforscher Bruno S. Frey, Slow-Food-Begründer Carlo Petrini, die Nachhaltigkeits-Forscherin Kate Raworth und Tony Meloto, Initiator eines philippinischen Programms zur Armutsbekämpfung.
Der Konvent der Franziskaner-Minoriten organisiert die in Assisi geplante Veranstaltung. Im Unterschied zu herkömmlichen Kongressen sollten bei dem Treffen in der umbrischen Kleinstadt auch Elemente wie Reflexion und Stille, Kunst und Spiritualität Raum finden, hieß es in einer Mitteilung.
 

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