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FESA Micro-insurance will mit Hilfe von Satellitendaten afrikanische Bauern versichern

Wie aus einem Artikel des Internetportals "Microfinance Africa" hervorgeht, hat FESA Micro-insurance mit Hilfe der Auswertung meteorologischer Daten der letzten 30 Jahre ein Konzept entwickelt, afrikanische Bauern gegen Missernten aufgrund von Dürreperioden, Überflutungen und anderen Naturkatastrophen zu versichern. Dieses Konzept könnte in Zukunft die Ernten hunderttausender afrikanischer Bauern effektiv und kostengünstig versichern und entscheidend dazu beitragen, Investitionen in besseres Saatgut und Düngemittel zu fördern, was wiederum zu ertragreicheren Ernten führen soll. Einfache Bauern hätten so die Möglichkeit ihre Produktion und somit auch ihr Einkommen zu verdoppeln oder gar zu verdreifachen, was ihnen und ihren Familien helfen kann, der Armutsspirale zu entkommen. Insgesamt wird so ein nachhaltiges Wachstum in der afrikanischen Landwirtschaft gefördert.


Ein wichtiger Schritt in Richtung bezahlbarer Ernteversicherungen

FESA Micro-insurance wurde 2009 von dem niederländischen Fernerkundungsunternehmen EARS Earth Environment Monitoring mit dem Ziel, jedem Bauern in Afrika eine kostengünstige, satellitenbasierte Mikroversicherung zugänglich zu machen, ins Leben gerufen.

Seit 2011 unterstützt EARS Mikrofinanzierungsprojekte von PlaNet Guarantee, MicroEnsure, Syngenta Foundation und Cardano, die bereits Versicherungen für Mais, Weizen, Reis, Bohnen und Baumwolle in Mali, Burkina Faso, Benin, Kenia, Tansania und Ruanda anbieten. EARS liefert dazu unter anderem die gesammelten meteorologischen Daten zur Risikoanalyse. Mit dem FESA Mikroversicherungskonzept ist man nun dem Bestreben nach erschwinglichen Ernteversicherungen in Afrika einen wesentlichen Schritt näher gekommen.

Lesen Sie den ganzen Artikel auf mikrofinanceafrica.net

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