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Die finanzielle Inklusion scheitert an den Farmern: Wie kann er Sektor den Markt der Kleinbauern erreichen?

 

Im aktuellen Next Billion-Blogeintrag wird darauf verwiesen, dass Kleinbauern im Finanzsektor nicht ausreichend mit einbezogen werden. Betroffen sind um die 450 Millionen Bauern aus Lateinamerika, Sub-Sahara Afrika und Süd- und Südost Asien, wie die Initiative fir Smallholder Finance und Rural & Agricultural Finace Learning Lab herausfand. Dem Finanzmarkt entgeht somit eine potenzielle Gruppe von Kunden, die etwa 200 Milliarden Dollar Wert sind. Doch warum wird bisher nicht ausreichend auf diesen potenziellen Kundenkreis eingegangen?

Der Hintergrund ist, laut des Blogeintrags, dass nicht genügend Informationen über die Agrarfinanzierung bekannt sind. Die Kleinbauern benötigen individuell angepasste Finanzierungsmöglichkeiten, die sich mit ihrer Arbeit und ihrer Lebenssituation decken. Sie benötigen finanzielle Mittel, sowohl während der Anbauzeit, als auch nach der Ernte, um auch ihre alltäglichen Lebenskosten decken zu können (z.B. Schulgeld für die Kinder). Die Rückzahlungen von Krediten sind somit oft unbeständig, da das Einkommen auf dem Erfolg der Ernte beruht. Darlehen können nur dann zurückgezahlt werden, wenn durch die Ernte ein Plus erwirtschaftet werden konnte.

Neue Lösungswege

Ein neues Datenverzeichnis soll dabei helfen diesen Kunden individuelle  und maßgeschneiderte Produkte anbieten zu können. Bisher gab es keine Plattform, wo Institutionen gebündelt Informationen zu den Risiken der Bauern und zum Agrarsektor einsehen konnten. Aus diesem Grund haben MIX Market und One Acre Fund Akteure befragt, die sich bereits in diesem Sektor engagieren. Die analysierten Ergebnisse werden dann auf der Platform eingestellt.

Mehr Informationen zu der Plattform sollen in den kommenden Monaten veröffentlicht werden.

Denn Blogeintrag finden Sie  hier.

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