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Global Microscope 2015: Weltweite Fortschritte in der finanziellen Inklusion

Der nun veröffentlichte Bericht Global Microscope 2015 gibt bekannt, dass weltweit große Fortschritte in der finanziellen Inklusion erzielt werden konnten. Wie ein Artikel des CGAP-Blogs berichtet, konnte eine positive Entwicklung in den meisten der 55 untersuchten Ländern beobachtet werden. Damit wurden die Voraussetzungen für finanzielle Inklusion erheblich verbessert. Zusätzlich beschreibt Global Microscope 2015 beachtliche Verbesserungen im Bezug auf das politische und behördliche Umfeld der finanziellen Inklusion. So wurden bessere Rahmenbedingungen geschaffen, um möglichst vielen Menschen den Zugang zu Finanzdienstleistungen zu ermöglichen.

Der Bericht stellt heraus, dass das Jahr 2015 ein Jahr des Fortschritts war, und es wird erwartet, dass die Auswirkungen der verbesserten politischen, behördlichen und infrastrukturellen Lage einen positiven Einfluss auf das Leben der KlientInnen in den betroffenen Ländern in den nächsten Jahren nehmen werden.
An der Spitze des Ratings der finanziellen Inklusion stehen im zweiten Jahr in Folge die Länder Peru, Kolumbien und die Philippinen. Indien hat sich im Vergleich zu 2014 um 10 Punkte verbessert. Dies geschah aufgrund signifikanter Reformen, die dort stattgefunden haben, wie zum Beispiel die Vergabe neuer Banklizenzen. So besetzt Indien Platz vier im Rating. Andere Länder unter den Top 10 haben sich ebenfalls verbessert. Dabei gelang Ghana mit sieben Punkten ein sehr großes Wachstum.
Lateinamerika/Karibik, Ostasien/Pazifik, Südasien und die Subsaharazone: diese vier Regionen sind alle in den ersten 10 Plätzen des Ratings vertreten. Es lässt sich überall ein Wachstum verzeichnen und feststellen, dass die staatliche Unterstützung und der öffentliche Wille zur finanziellen Inklusion wachsen. Staaten entwickeln neue nationale Strategien, um zum Beispiel elektronische Bezahlsysteme zu etablieren.

Jedoch sind nicht nur positive Entwicklungen zu verzeichnen. Vor allem die staatlichen Regulierungen und ihre Kapazitäten ließen etwas nach. Es scheint so, als ob die Aufmerksamkeit zu sehr auf Innovationen wie dem elektronischen Bezahlen bzw. mobilem Banking, liege. Scheinbar werden dabei die Fundamente der finanziellen Inklusion vernachlässigt. Diese müssen ebenfalls erneuert werden, um eine weitere (positive) Entwicklung garantieren zu können.
Vor allen Dingen muss aber die Finanzinfrastruktur in vielen Ländern verbessert werden. Diese ist oftmals nur an einen Teil der einkommensschwachen Bevölkerung gerichtet, nicht jedoch an alle Bevölkerungsschichten. So fordert der Bericht die Politik und Gesellschaft auf, in dieser Hinsicht mehr zu tun.

Abschließend stellt der Berich dem Jahr 2015 ein positives Fazit aus. Es war ein Jahr des Fortschritts, obgleich noch Hilfe und Arbeit benötigt wird, um schließlich allen Menschen auf der Welt, Zugang zu Finanzdienstleistungen und –produkten gewährleisten zu können.
 

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