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Fortschritte von Smart Campaign beim Thema Klientenschutz

Auf der European Microfinance Week, vom 14.-16. November 2012, traf sich die aus Repräsentanten der European Microfinance Platform (e-MFP) bestehende Arbeitsgruppe zur Implementierung von Responsible Microfinance, um ihre Fortschritte vorzustellen und zu diskutieren. Dabei ging es zunächst um existierende Mechanismen zur Messung sozialer Performance von Mikrofinanzinstitutionen (MFIs), zu denen soziale Abschlussprüfungen und die Veröffentlichung von Produktpreisen durch die amerikanische Non-Profit-Organisation Microfinance Transparency gehören.

Eine weitere Maßnahme für MFIs mit Interesse an der Evaluierung ihrer sozialen Performance, so Laura Foose, Koordinatorin der 1000 Mitglieder umfassenden Social Performance Task Force (SPTF), sei die öffentliche Selbstverpflichtung durch Unterstützung von Aktionen wie Smart Campaign. Die Kampagne setzt sich für Transparenz und Klientenschutz ein und mittlerweile haben sich ihr rund 1300 Akteure aus der Mikrofinanz angeschlossen. Foose betonte jedoch, dass die Anerkennung nur der erste Schritt sei, der mit einer Verpflichtung zur Implementierung einhergehen müsse. Konkret bedeute dies eine ausführliche Selbsteinschätzung in Sachen Klientenschutz anhand des Getting Started-Fragebogens der Kampagne.

Rückbesinnung zur eigentlichen Mission von Mikrofinanz

Leitende Akteure verschiedener Mikrofinanzinstitutionen betonten die Wichtigkeit dieser Maßnahmen, die laut Carmen Velasco, Mitgründerin der Entwicklungsorganisation Pro Mujer, bei früherer Anwendung den großen Imageschaden für die Mikrofinanz der letzten Jahre verhindert hätten. Die Werkzeuge zur Messung der sozialen Performance seien nicht nur für MFIs da, die in Sachen Klientenschutz vom rechten Weg abgekommen seien, sondern gäben allen Beteiligten Referenzpunkte, um die eigentliche Mission nicht aus den Augen zu verlieren: Es gehe nicht nur darum die Klienten aus der Armut zu holen, sondern sie und die Folgegeneration auch von der Armut fernzuhalten.

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