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G7-Konferenz: Frauen in Entwicklungsländer wirtschaftlich stärken – auch durch finanzielle Inklusion

Noch immer sind Frauen und Mädchen in Entwicklungsländern wirtschaftlich benachteiligt. Wie in einer Pressemitteilung des BMZ zu lesen ist, nimmt sich dieser Thematik nun eine zweitägige G7-Konferenz an, die am 9. und 10. November unter dem Vorsitz des deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) in Berlin stattfindet. Mitveranstalter ist die Nichtregierungsorganisation Women’s World Banking, die sich für Frauen in Entwicklungsländer engagiert. Die Tagung mit dem Titel „Economic Empowerment of Women – Unlock the Potential“  beschäftigt sich vor allem mit den Aspekten der besseren Ausbildung, der Förderung in Unternehmen und des leichteren Zugangs zu Finanzdienstleistungen für Frauen und Mädchen, also der finanziellen Inklusion. Mehr als 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Regierungen, internationalen Organisationen, Unternehmen und aus der Zivilgesellschaft beteiligen sich an der Konferenz.

Auf dem Programm steht ebenfalls die Präsentation von erfolgreichen Partnerschaften und Programmen zwischen Entwicklungsländern und G7-Staaten, die Diskriminierung in sozialer, wirtschaftlicher und rechtlicher Hinsicht bekämpfen und so Frauen ermöglichen sich wirtschaftlich zu betätigen. Auch werden Unternehmen gewürdigt, die die UN-Richtlinie zur wirtschaftlichen Stärkung von Frauen unterzeichnet und umgesetzt haben.

Der deutsche Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller (CSU) sagte im Zuge der Konferenz: „Wachstum, Wohlstand und Entwicklung für alle wird es nur geben, wenn Frauen und Mädchen ungehinderten Zugang zu Bildung haben und gleichberechtigt am Wirtschaftsleben teilnehmen können.“ Einen ersten Schritt in die richtige Richtung hatte der G7-Gipfel im Juni in Elma gemacht. Die Staats- und Regierungschef der sieben führenden westlichen Industriestaaten hatten dort eine Initiative zur wirtschaftlichen Stärkung von Frauen und Mädchen gestartet. Diese wollen sie nun auf der Konferenz ausbauen.
 

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