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Frauen einen verbesserten Zugang zu Finanzdienstleistungen sichern

Immer noch haben deutlich weniger Frauen Zugang zu Krediten, Bankkonten oder Versicherungen als Männer. Nur etwa zwei Drittel aller Frauen auf der Welt besitzen ein Bankkonto. Deshalb engagiert sich die deutsche Entwicklungszusammenarbeit für dieses Thema. Wie nun in einer Mitteilung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zu lesen ist, fand vom 11. bis zum 12. November 2015 eine internationale Konferenz mit dem Titel „Making Finance Work for Women – Women’s World Banking Summit“ in Berlin statt.

Ziel dieser Konferenz war es, Maßnahmen und Vereinbarungen zu treffen, um vor allem armen Frauen einen verbesserten Zugang zu Finanzdienstleistungen gewähren zu können. Dabei soll der gleichberechtigte Zugang zu professionellen und nachhaltigen Finanzprodukten gefördert werden.

Ein Projekt in Laos geht hierbei als Beispiel voran. Dort nämlich bieten über 400 Dorfbanken Kurse für Frauen im Umgang mit Finanzdienstleistungen an. Dies wird organisiert in Zusammenarbeit mit der Zentralbank und dem Mikrofinanzverband.

Thomas Silberhorn, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, sagte im Zuge der von Women's World Banking organisierten Konferenz: „Zugang zu Geld oder zu Finanzdienstleistungen ist ein wichtiger Schlüssel, um Armut weltweit zu bekämpfen. Alle Untersuchungen und Erfahrungen im Bereich der Mikrokreditfinanzierung zeigen, dass Frauen sehr erfolgreich bei der Umsetzung von Geschäftsideen sind. Die Förderung von Frauen bei Finanzprodukten ist deshalb ein Fokus unserer Arbeit."

Die Organisation Women’s World Banking ist seit über 30 Jahren in der Entwicklungsarbeit tätig. Der Schwerpunkt dabei liegt vor allem darin, Frauen in Entwicklungs- und Schwellenländern einen besseren Zugang zu Finanzdienstleistungen zu schaffen.
 

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