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G20 veröffentlicht Indikatoren zur Messung von Financial Inclusion

Die Global Partnership for Financial Inclusion (GPFI) der G20 hat ein Basis-Set an Indikatoren zur Messung finanzieller Inklusion veröffentlicht wie einem aktuellen CFI-Blogeintrag zu entnehmen ist. Die zunehmende Verfügbarkeit und Menge an Daten aus diesem Bereich hatte eine einheitliche Richtlinie notwendig gemacht, um Fortschritte bzw. den Stand finanzieller Inklusion auf globaler und nationaler Ebene zu messen.

Die heute verfügbare Datenmenge kommt nicht von ungefähr. Im Jahr 2011 hatten sich die Regierungsvertreter der G20 in Cannes darauf verständigt in Zukunft gezielt globale und nationale Daten zu Financial Inclusion zusammenzutragen und im Juni diesen Jahres wurde das nun vorgestellte Basis-Set beim Gipfel in Los Cabos, Mexiko, abgesegnet.

Financial Inclusion messen

Verantwortlich für die Entwicklung waren die „Data and Meansurement“-Gruppe der GPFI sowie die Implementierungspartner Alliance for Financial Inclusion (AFI), Consultative Group to Assist the Poor (CGAP), International Finance Corporation (IFC)  und die Weltbank. Das Basis-Set integriert vorhandene Daten im Hinblick auf Fortschritte in Sachen Financial Inclusion. Die Hauptdimensionen zur Messung sind hierbei der Zugang zu und die Nutzung von Finanzdienstleistungen. Dabei wird beispielsweise der Anteil der erwachsenen Bevölkerung oder von Unternehmen mit einem Bankkonto oder einem ausstehenden Kredit ermittelt. Auch die Anzahl an Bankfilialen pro 100.000 Einwohnern wird berücksichtigt. Zu den größten Datenquellen zählt der Financial Access Survey (FAS) des Internationalen Währungsfonds (IWF), der die nationalen Daten direkt von den teilnehmenden Regierungen bzw. Zentralbanken bezieht. Außerdem stellt die Weltbank relevante Personen- und Unternehmensdaten aus zwei Gutachten zur Verfügung.

Das Basis-Set soll die Grundlage für eine effektive Messung und Kontrolle finanzieller Inklusion bilden und ständig weiterentwickelt werden. Aus den Erkenntnissen lassen sich Strategien und Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und zum systematischen Ausbau von Finanzdienstleistungen ableiten.

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