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Internationaler Tag für die Beseitigung der Armut

1992 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 17. Oktober zum internationalen Tag zur Überwindung und Beseitigung der Armut, erklärt. Auf dem UN-Millenniumsgipfel im Jahr 2000 haben dazu 189 Staaten, acht konkrete Millenniumsziele, besser bekannt als Millennium Development Goals (MDGs), formuliert. Darunter fällt auch, dass der Anteil der Weltbevölkerung der unter extremer Armut und Hunger leidet, bis 2015 halbiert werden soll. Ebenso sollen Bildung, Gleichberechtigung, Krankheitsbekämpfung, wirtschaftliche Kooperationen zwischen Entwicklungs- und Industrieländern etc. deutlich verbessert werden. 2010 wurde in einer weiteren UN-Generalversammlung erstmals Zwischenbilanz gezogen. Die Ergebnisse zeigen: in vielen Bereichen konnten Fortschritte verzeichnet werden, dennoch scheint es schwer die ehrgeizigen Ziele bis 2015 tatsächlich noch zu erreichen.  

Dennoch, die weltweite Armut kann, wenn auch nur langsam, einen Rückgang verzeichnen. Auch das Konzept der Mikrofinanz leistet hierzu seinen Beitrag. Durch nachhaltige und effiziente Finanzinstitutionen und bedarfsgerechte Dienstleistungs-angebote können arme Menschen in ihrer wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung unterstützt und gefördert werden. Die Wirkung der Mikrofinanz in Entwicklungsländern ist vor allem in Bereichen der Ernährung, Schulbildung und Gesundheit sowie in dem Anstieg des sozialen Status der Frau, sichtbar. Die positiven Effekte der Mikrofinanz trugen auch zur wachsenden Popularität und weltweitem, politischen Interesse bei (2005: Year Of Microfiance). Dennoch, wurde gleichzeitig auch die Kritik an dem Sektor lauter. Wuchernde Zinssätze mancher Mikrofinanzinstitutionen sollen die Armut eher ankurbeln als vermindern. Jetzt gilt es, die ursprüngliche soziale Idee der Mikrofinanzierung umso bestimmter fortzuführen und die Transparenz der Mikrofinanzinstitutionen sowie bessere Kontrollen der Zinssätze voran zutreiben.

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