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Invest in Visions: Nachhaltige Entwicklung und Riesen-Projekt „Neue Seidenstraße“ sollten Hand in Hand gehen

„In der neuen Seidenstraße sehen wir große Chancen für soziale, ethische und ökologische Investments. Sie bietet ein enormes Entwicklungspotential für die Umsetzung der SDGs“, so Edda Schröder, Geschäftsführerin der Invest in Visions GmbH, ein auf wirkungsorientierte Investments spezialisierter Portfoliomanager, der in vielen Ländern entlang der neuen Seidenstraße bereits investiert ist. Der Ausbau des von China initiierten Jahrhundertprojekts würde in den Anrainerstaaten in Osteuropa, Ostafrika und Asien tiefgreifende Prozess gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Veränderungen hervorrufen. „Für unsere Überzeugung, dass Investments sich nicht nur rentieren, sondern zugleich auch wirken sollen, spielen die SDGs eine große Rolle“, erklärt die erfahrene Expertin.

Edda Schröder, Geschäftsführerin der Invest in Visions GmbH

Im Bau der neuen Seidenstraße ließen sich unter anderem drei SDGs finden: SDG 8 Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, SDG 9 Industrie, Innovation und Infrastruktur sowie SDG 12 Nachhaltiger Konsum und Produktion. Doch Edda Schröder gibt zu bedenken, dass, nur weil bestimmte SDGs tangiert werden, es nicht bedeute, dass das Projekt auch positiv zu einem SDG beitrage. Beispielsweise könne SDG 12, Nachhaltiger Konsum und Produktion sogar negiert werden, etwa wenn keine nachhaltigen Materialien und Methoden bei der Konstruktion der Straßen, Eisenbahnen und Kraftwerke verwendet würden. Hier zeige sich ganz deutlich, dass bei potentiellen Investitionen nicht nur die positive Wirkung einzelner SDGs hervorgehoben werden könne. Stattdessen sollten Impact-Messungen nach Möglichkeit gezielter aufzeigen, für welches SDG ein positiver und für welches SDG ein negativer Beitrag geleistet werde.

„Damit solche SDG-Impact-Messungen künftig bei allen Wirkungsanalysen von Projekten und Unternehmen herangezogen werden können, arbeiten wir an einer Lösung, die Wirkungen transparent, quantifizierbar und vergleichbar macht. Dies wird uns vor allem bei der Konzipierung und Kommerzialisierung neuer Produkte helfen“, freut sich Edda Schröder. Eine solche standardisierte Wirkungsmessung sei von richtungsweisender Bedeutung, um den Impact-Investing-Markt weiter zur Mainstreamfähigkeit zu verhelfen. „Gerade das Projekt Seidenstraße wird aufgrund seines finanziellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ausmaßes entscheidend dazu beitragen“, ist sich die Expertin sicher.

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