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Migration in Afrika durch Startup-Mentalität mindern

Der zweitägige G20-Afrikagipfel (12.- 13.6.2017) findet mit dem Ziel statt, die Wichtigkeit der wirtschafltlichen Förderung in Afrika hervorzuheben. Denn eine stabilere Wirtschaft schafft Zukunft und mindert Migration. Verschiedene Politiker auch Bundeskanzlerin Merkel, die den Gipfel eröffnete, setzten sich anlässlich dieser Veranstaltung mit diesem Thema auseinander.

Prof. Dr. Abadi Teklehaimanot Gebremedhin, äthiopischer Ökonomie-Professor an der HHL Leipzig Graduate School of Management plädiert für Entrepreneurship-Ausbildung und Mikrokredite in Afrika. Von: idw-online Fotoquelle: HHL.

Auch Prof. Dr. Abadi Teklehaimanot Gebremedhin, Ökonomie-Professor an der HHL Leipzig Graduate School of Management, aus Äthiopien befasst sich gemeinsam mit anderen Fachleuten mit der nachhaltigen Entwicklung in Afrika. Besonders Migration sei ein wachsendes Problem in Europa. Als Grund dafür sieht der Fachmann für kooperative und ländliche Entwicklung die fehlende, unternehmerische Denkweise der jungen Menschen in Afrika. Viele von ihnen waren gute Schüler und haben den Willen, sich eine eigene Existenz aufzubauen. Somit sei es ein nachhaltiger Ansatz, die jungen Menschen im unternehmerischen Verhalten und im Umgang mit Finanzen zu schulen. Daraus erschließt sich auch der nächste Appell. Es sollten Mikrokredite zur Verfügung gestellt werden. „Es gilt, den Jugendlichen in Afrika die Attraktivität des eigenen Startups aufzuzeigen“, sagt Dr. Teklehaimanot Gebremedhin. Mikrokredite sind ein essentieller Beitrag zur Armutsbekämpfung und Minderung von Migration.

Hier erfahren Sie mehr zum Gipfeltreffen und über Abadi Teklehaimanot Gebremedhin.

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