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IIV Mikrofinanzfonds überschreitet das Volumen von 600 Millionen Euro

Laut des aktuellen September-Monatsberichts der Invest in Vision GmbH hat der IIV Mikrofinanzfonds die Marke von 600 Millionen Euro überschritten. Per 30. September 2018 investierte der Fonds in unverbriefte Darlehensforderungen in 85 ausgewählte Mikrofinanzinstitute in insgesamt 35 Entwicklungsländern. Dabei werden die Partner-Institute nach strengen finanziellen und sozialen Kriterien ausgewählt, überwiegend aus der Gruppe etablierter Non-Banking Financial Institutions (NBFIs), Non-Governmental Organisations (NGOs) und Genossenschaftsbanken.

Im September wurden Darlehensforderungen in Höhe von 24,5 Millionen US-Dollar und 3 Millionen Euro in Mikrofinanzinstitute in Albanien, Ecuador, Kenia, Kirgisistan, Myanmar und Peru eingesetzt.

Darüber hinaus wurde das Portfolio des IIV Mikrofinanzfonds im September um ein weiteres Land erweitert: Myanmar. Seit Ablösung der Militärdiktatur im Jahr 2010 befindet sich das ehemalige Burma in einer Dekade des tiefgreifenden politischen und wirtschaftlichen Wandels. Mit einem Anstieg von 6,4 Prozent ist die Volkswirtschaft des Landes eine der am schnellsten wachsenden in Südostasien. Derzeitig haben weniger als 20 Prozent der 53 Millionen Einwohner Zugang zu Finanzdienstleistungen. Damit bietet der myanmarische Mikrofinanzmarkt ein enormes Investitionspotential für Anleger.

Usbekistan steht momentan im Fokus des Fonds. Aus Investorenperspektive ist das bevölkerungsreichste Land Zentralasiens sehr vielversprechend. Nach einer langen Phase der Isolation hat es in einem beeindruckenden Tempo begonnen die zentralwirtschaftlichen Strukturen aufzulösen. Zur Förderung der Privat- und Marktwirtschaft hat die usbekische Regierung ein breit angelegtes Reformpaket eingeleitet.

Neben makro- und fiskalpolitischen Änderungen wurden auch Maßnahmen zur Verbesserung des allgemeinen Geschäftsklimas verabschiedet. Dazu zählen beispielsweise die Liberalisierung des Devisenhandels, die Einführung internationaler Regulierungsstandards für Banken, die Reduzierung von Importzöllen sowie die Lockerung der Visa-Vorschriften. Die Reformen sind ein entscheidender Treiber für das Wirtschaftswachstum. Es ist hervorzuheben, dass besonders untere Einkommensschichten durch die gute konjunkturelle Lage profitieren konnten. Es wird mit positiven Effekten für den usbekischen Mikrofinanzsektor sowie einer steigenden Nachfrage kleiner- und mittlerer Darlehen gerechnet.
 

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