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Mikrofinanzierung in Vergangenheit und Zukunft – Finanzintermediation mit Augenmaß?

Mit dieser Frage werden sich am 6. Juni Fachleute der KfW Bankengruppe, des Instituts für bankhistorische Forschung (IBF) verschiedener Universitäten, Institute und Stiftungen beschäftigen. In ihrem 35. Symposium laden die KfW und das IBF in die Räumlichkeiten der KfW in Frankfurt ein, um sowohl über die Anfänge als auch über die Zukunft der Mikrofinanz zu sprechen.

Programm

Nach der Begrüßung wird Frau Dr. Frauke Schlütz das Symposium mit ihrem Vortrag zur Mikrokreditvergabe im 19. Jahrhundert starten. Sie setzt ihren Schwerpunkt vor allem auf Kredite in der Landwirtschaft und im Gewerbe. Anschließend wird Prof. Timothy Guinanne von der Yale University erläutern, welche Lektionen die heutigen Mikrofinanzinstitute von den anfänglichen Kreditgenossenschaften lernen können. Prof. Dr. Michael Klein von der Frankfurt School of Finance & Management wird sich mit der Kritik an der Mikrofinanzierung befassen und Prof. Dr. Eva Terberger von der Universität Mannheim wird abschließend die Wirkung der Mikrofinanz sowohl auf der Mikro-, als auch auf der Makroebene aufzeigen.

Niclaus Bergmann

An der anschließenden Podiumsdiskussion werden sich weitere Fachleute, wie der Sprecher der Mikrofinanzplattform Deutschland, Herr Niclaus Bergmann, (Sparkassenstiftung für internationale Kooperation), Dr. Paul-Gerhard Armbruster vom DGRV und Dr. Christiane Bögemann-Hagedorn vom BMZ beteiligen, sodass auch dieses Symposium mit dem Thema „Mikrofinanzierung in Vergangenheit und Zukunft – Finanzintermediation mit Augenmaß?“ zu einem inspirativen Gedankenaustausch führen wird.

Wenn Sie sich für das Symposium interessieren, können Sie sich noch bis zum 28. Mai für die Teilnahme registrieren lassen:

Institut für bankhistorische Forschung e. V.
Friedrichstraße 10-12
D-60323 Frankfurt am Main
Fax: 069/6311134
E-Mail: info@ibf-frankfurt.de

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