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Neue Zusammenarbeit von Mastercard und Angaza ermöglicht Menschen im globalen Süden den Kauf von umweltfreundlichen Produkten

Der kenianische Anbieter Angaza hat laut MicroCapital kürzlich eine Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Zahlungsunternehmen Mastercard geschlossen, um einen digitalen Zahlungsdienst zu schaffen. Dieser soll einkommensschwachen Menschen dabei helfen, Haushaltsgeräte wie Solaranlagen, Wasserpumpen und umweltfreundliche Küchenherde zu erwerben.

Vorerst wurde die Zusammenarbeit in Nigeria erfolgreich getestet, woraufhin beide Unternehmen bestätigt haben, dass sie „ein neues Maß an Zahlungsflexibilität und Erschwinglichkeit“ bieten können. Das Projekt soll nun sowohl in Afrika als auch in Lateinamerika ausgeweitet werden. Angazas Service ermöglicht es den Menschen, Produkte mit einer Anzahlung und Mikrozahlungen über einen längeren Zeitraum abzubezahlen. Diese Mikrozahlungen können in bar oder auf elektronischem Wege, wie z.B. über den Mastercard-Service, erfolgen. Sie können nach Zeitplan oder umlagefinanziert fällig werden. Im letzteren Fall wird das Programm von Angaza für eine bestimmte Nutzungsdauer aktiviert, wenn der Eigentümer eine Zahlung in einer bestimmten Höhe leistet. Der Benutzer kann dann wählen, wann er die nächste Zahlung vornehmen möchte.

Diese Partnerschaft könnte auch einen neuen Zugang zu anderen Finanzdienstleistungen und -instrumenten eröffnen. Durch die genaue Aufzeichnung der geleisteten Zahlungen ist der Benutzer in der Lage, eine nachprüfbare digitale Identität und eine nachvollziehbare Kreditgeschichte zu erstellen. Diese Daten geben Unternehmen und Finanzdienstleistern die Möglichkeit, unterversorgte Menschen auf ihrem Weg in Richtung finanzieller Integration zu unterstützen.

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