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Nigeria macht große Fortschritte in Richtung finanzieller Inklusion

Laut eines Onlineartikels von This Day Live hat der Direktor des Development Finance Departments der Central Bank of Nigeria (CBN), Paul Eluhaiwe, Anfang Juli seinen wissenschaftlichen Report zum Thema „Financial Inclusion Initiatives and National Economic Development“ vorgelegt.

Diesem Report zufolge ist die Zahl der vom Finanzdienstleistungssektor ausgeschlossenen Nigerianer von 2010 bis 2012 ganze 14,3% zurückgegangen. Erfreulicherweise betrifft diese Entwicklung alle Regionen des Landes. Die Zahlen, auf die sich Eluhaiwe bezieht, stammen von einer in 2012 durchgeführten Studie von Enhancing Financial Innovation & Access (EFinA).

Während im Nordosten und Nordwesten die Zahl der vom Finanzsektor ausgeschlossenen Menschen von rund 68% auf jeweils 59,5% und 63,8% zurückging, gab es 2012 im zentralen Norden nur noch 32,4% Ausgeschlossene (44,2% im Jahr 2010).

Auch im Süden Nigerias sind Erfolge zu verzeichnen. Im Südwesten des Landes waren 33,1% der Bürger vom Finanzdienstsektor ausgeschlossen. Diese Zahl ist bis 2012 auf 24,8% gesunken. Im Südosten dagegen ist die Zahl von 31,9% auf 25,6% zurückgegangen.

Seit 2010 ist vielen Nigerianern der Zugang zu Finanzdienstleistungen ermöglicht worden.

Dies sind äußerst erfreuliche Ergebnisse für Nigeria, denn das Land hatte bekannt gegeben, die Zahl der vom Finanzdienstleistungssektor ausgeschlossenen erwachsenen Nigerianer von 46,3% (2010) bis 2020 auf 20% reduzieren zu wollen.

Schon lange hat Nigeria erkannt, welche positiven Effekte diese Entwicklung auf die Wirtschaft des Landes haben kann. Finanzielle Inklusion kann dazu beitragen, Armut zu verringern und den Produktionssektor immens zu stärken. Dazu kommt, dass gute finanzielle Bildung der Klienten den Finanzinstitutionen erlaubt, ihre Unterstützung leichter zu optimieren und auszuweiten.

Eine ergänzende Schlussfolgerung war, dass Klienten durch Finanzinstitutionen unmittelbar in den Vordergrund gestellt und besser geschützt werden müssen. Dafür würden verbesserte Richtlinien für Institutionen zusammen mit guter Ausbildung und größerem Vertrauen auf Seiten der Klienten benötigt.

Insgesamt stellen die letzten Entwicklungen einen großen und wichtigen Schritt für die Zukunft Nigerias dar. Wenn der Fortschritt anhält, können bis 2020 viele Ziele erreicht werden.

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