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Die Pakistanische Post soll nun Mikrofinanz-Dienstleistungen anbieten

Der Artikel der pakistanischen Zeitung SAMAA vom 07. Juli 2020, „Pakistan Post needs to start microfinance bank services: SBP report“, informiert über den geplanten Einstieg der Pakistanischen Post in die Mikrofinanz-Branche.

Laut SAMAA seien von den über 10.000 Filialen der Pakistanischen Post die Mehrheit außerhalb der großen Städte Pakistans stationiert, womit auch die bis dato unterversorgte Landbevölkerung besseren Zugang zu Mikrofinanz-Dienstleistungen bekommen sollte. SAMAA hebt hervor, dass Erhebungen von 2015 zeigen, dass 53%, also die Mehrheit der Bevölkerung Pakistans, finanziell ausgegrenzt sind. Bis 2023 strebt die Regierung an, die Zahlen von Menschen mit Bankkonten von 38 auf 65 Millionen zu erhöhen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der weiblichen Bevölkerung Pakistans. 

Laut SAMAA seien Länder wie Japan gute Beispiele dafür, wie die finanzielle Inklusion der Post die eben genannte finanzielle Durchdringung der ländlicheren Gegenden beschleunigen kann. Gleichzeitig könnte die Regierung große Investitionen einsparen, durch die Nutzung bereits bestehender Standorte. Außerdem bietet die Pakistanische Post schon elementare Finanzprodukte, wie Lebensversicherungen und Überweisungsservices, an. Nach Angaben von SAMAA könnten die Pakistanische Zentralbank und die Pakistanische Post fortan aber auch in dem Bereich Bar-Zustellungen von Überweisungen und Renten zusammenarbeiten und in den Postfilialen der Dörfer, Kontoeröffnungen betreuen und auf Landwirte zugeschnittene Mikroversicherungen und Mikrokredite vermitteln.

Dadurch würden zudem einige Arbeitsplätze geschafft werden, davor jedoch auch noch notwendige Umstrukturierungen und Mitarbeiterschulungen stattfinden müssen, bevor ein erfolgreicher Start der Pakistanischen Post im Mikrofinanz-Sektor angestrebt werden könnte.

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