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Erstes Deutsches Social Business Forum in Wiesbaden

Unter der Schirmherrschaft von Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus fand am 22. November 2011 das erste Deutsche Social Business Forum in Wiesbaden statt. Neben Prof. Yunus kamen weitere Persönlichkeiten wie Hans Reitz, Geschäftsführer von Grameen Creative Lab, der mit den rund 250 Unternehmern, Selbstständigen, Aktivisten und Studenten über die Chancen des Social Business diskutierte oder der Mediziner und Entertainer Dr. Eckart von Hirschhausen zu Wort.

In seiner Eröffnungsrede sprach Prof. Yunus von erfolgreichen Projekten in seiner Heimat Bangladesch. So ging er auf die Tatsache ein, dass es noch vor kurzer Zeit völlig unvorstellbar war, Solarenergie in Bangladesch einzusetzen und nun tagtäglich Solarsysteme verkauft werden, womit eine dezentrale Stromversorgung aufgebaut wird. Auf die Frage von Kurier-Chefredakteur Stefan Schröder, ob die Social Business Idee auch als Entwicklungshilfe in Deutschland dienen könne, erwiderte Yunus man müsse lernen, drei Menschen zu beschäftigen. Dadurch würde man 100 Ideen ernten welche, irgendwann dafür sorgen würden, 1000 Menschen eine Arbeit zu bieten.

Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus

Ramin Khabirpour, General Manager von Danone, verdeutlichte, dass sich Unternehmen von innen verändern müssen und das es ein langer Weg sei, zu erreichen, dass wirtschaftlicher und sozialer Erfolg Hand in Hand gehen.

Dr. Eckart von Hirschhausen erklärte das allgegenwärtige Vorhaben des grenzenlosen Wachstums zum „Schwachsinnsziel“ und gebrauchte den menschlichen Körper als Metapher dafür, dass das einzige, was im Körper grenzenlos wachse, Krebs sei.

Auch der Oberbürgermeister Wiesbadens kam zu Wort. Er betonte die Kraft, die in Unternehmen stecke, um gesellschaftliche Probleme lösen zu können und verwies auf die Unternehmen in Wiesbaden, deren Potential es zu bündeln gelte.

Die Podiumsdiskussionen und zielgerichteten Foren während des Social Business Forums zielten darauf ab, sektorenübergreifende Partnerschaften zu initiieren, Pläne für die Umsetzung von politischen Strategien auszuarbeiten sowie innovative Ansätze für bürgerliches Engagement zu entwickeln.
 

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