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Laut einer Studie sollen bis 2020 zwei Milliarden Menschen von mobilen Finanzdienstleistungen profitieren

Microfinance Focus berichtete Anfang Juni, dass laut einer Studie der Boston Consulting Group bis 2020 bis zu zwei Milliarden Menschen von mobilen Finanzdienstleistungen profitieren könnten.

Der von der Telenor Group in Auftrag gegebene Bericht „The Socio-Economic Impact of Mobile Financial Services“ liefert eine Analyse mobiler Finanzdienstleistungen in Pakistan, Bangladesh, Indien, Serbien und Malaysia.

Die Studie stellt fest, dass die Auswirkungen von mobilen Finanzdienstleistungen von einem Anstieg in finanzieller Inklusion um 5 % in Malaysia (von 90 % auf 95 %) bis hin zu 20 % in Pakistan (von 21% auf 41%) reichen.

„In Indien, wo mobile Finanzdienstleistungen das Unternehmertum und den Aufbau neuer Betriebe antreiben, kann das ökonomische Wachstum um bis zu 5 % beschleunigt werden. Als Ergebnis mobiler Finanzdienstleistungen kann bis 2020 das Bruttoinlandsprodukt in Pakistan, Bangladesh und Serbien zwischen 2 und 3 % gesteigert werden“, heißt es im Bericht der Boston Consulting Group.

Außerdem wird das zusätzliche Wachstum mit einem Anstieg an Arbeitsplätzen in Verbindung gebracht. So könnten in Indien vier Millionen zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen sowie, angeregt durch die Zunahme ökonomischer Aktivitäten, ein Anstieg der Steuereinnahmen für die Regierungen erzielt werden.

Zusätzlich könnten Einkommensunterschiede reduziert werden, indem ärmeren Teilen der Bevölkerung neue Möglichkeiten bereitgestellt würden, von Finanzdienstleistungen zu profitieren. Die Autoren des Berichts schlussfolgern, dass mobile Finanzdienstleistungen das Potential besitzen, ein machtvolles Werkzeug wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung aller fünf untersuchten Länder zu werden. Um dieses Potential realisieren zu können, müssten jedoch vielfältige Elemente aufgebaut werden. Auch müssten die Behörden eine unterstützende Umgebung schaffen, in der die Risiken verwaltet sowie Raum für Flexibilität und Innovation bereitstellt werden.

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