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Uganda: Mikrofinanzbank erweitert ihr digitales Finanzprogramm

Wie können Mikrofinanzinstitute das richtige Kundensegment identifizieren und wie ist es möglich, dass Mikrofinanzinstitute die finanzielle Betreuung ihrer Kunden effektiver anhand von digitalen Daten steuern, um somit den Kunden spezifischere Lösungsvorschläge anbieten zu können?

Damit die Antworten auf solche und ähnliche Fragestellungen nicht ausschließlich auf Annahmen beruhen, hat Pride Microfinance (MDI) laut eines Beitrages auf Syminvest ihr Geschäft um ein digitales Finanzprogramm erweitert und mithilfe des Progress out of Poverty Index (PPI) einen hilfreichen Prozess implementiert, welcher die sozialen Auswirkungen ihrer Mikrofinanzierung effektiv dokumentiert.

Obwohl viele Mikrofinanzinstitute bereits auf den Progress out of Poverty Index zurückgreifen, unterscheidet sich das Vorgehen von Pride Microfinance fundamental.  Um nicht alle relevanten Informationen betreffend dem Klienten manuell in Akten eingeben zu müssen, hat Pride Microfinance diesen Index direkt in ihr eigenes Banken-Informationssystem eingebunden.
 
So werden kundenspezifische Informationen wie beispielsweise Umsatz, ausgeführte Transaktionen oder der Progress out of Poverty Index gebündelt und übersichtlich digital erfasst,  wodurch zwei essentielle Maßnahmen abgeleitet werden konnten:
 
1. Daten müssen vollständig aufgenommen werden. Um Fehler im Dokumentationsprozess zu vermeiden ist ein vorrangiges Training für das Personal  verpflichtend.

2. Lineare Prozesse und Automatisierung haben sich als hilfreiche Werkzeuge herausgestellt, um die Qualität der Daten zu erhöhen und Kosten zu senken.
 
Dies ermöglichte Pride Microfinance die Einkommensstruktur ihrer Klienten genauer abbilden zu können. Durch die aufbereiteten Daten wurde beispielsweise ersichtlich, dass 40 Prozent der Kunden ein Einkommen $2,50 pro Tag pro Tag haben und zehn Prozent ihrer Kunden mit einem Einkommen von weniger als $1,25 pro Tag leben müssen.
    
Aus dieser Information konnte Pride Microfinance ein besseres Verständnis über ihre Kundenstruktur gewinnen und Maßnahmen für eine effizientere Unterstützung der armen Bevölkerung in Uganda ableiten.

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