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Gemeinsam gegen COVID-19 – Zusammenarbeit von Investoren von Mikrofinanzinstitutionen in Zeiten der Pandemie

Der Artikel „9 Microfinance Investment Vehicles Coordinate Response to Effects of Pandemic on MFIs, MSMEs in 80 Countries” von MicroCapital informiert über die Zusammenarbeit von Investoren von Mikrofinanzinstitutionen, um wirtschaftliche Folgen der COVID-19-Pandemie bestmöglich abzuschwächen.
                                                                                                                                                                                                                                                         Die COVID-19-Pandemie hat erhebliche negative wirtschaftliche Folgen für Kleinst-, Klein- und mittelständische Unternehmen. Diese Unternehmen haben daher Schwierigkeiten, ihre ausstehenden Kredite von Mikrofinanzinstitutionen und anderen Privatkreditgebern zurückzuzahlen, was zu Liquiditätsproblemen bei diesen Kreditgeber führt. Als Reaktion darauf arbeiten nun Investoren dieser Kreditgeber, die insgesamt 15 Milliarden US-Dollar in 80 Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen investiert haben, zusammen, um die langfristige Lebensfähigkeit der Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden (FSPs) zu unterstützen.
                                                                                                                                                                                                                                                          Die Investoren haben eine unverbindliche Vereinbarung zur Anpassung der Zahlungsverpflichtungen der FSPs getroffen. Um die Berichterstattungslast der FSPs zu verringern, haben sie darüber hinaus ein gemeinsames Instrument zur Krisenbeurteilung geschaffen, mit dem bis zu zwei Mal pro Monat Daten über die Aktivitäten, Portfolios und Liquidität der FSPs gesammelt werden können.
                                                                                                                                                                                                                                                          Die FSP werden je nach Risiko, die Pandemie nicht zu überstehen, in eine der vier Kategorien A-D eingeordnet. Kategorie A stellt dabei die stärksten FSPs dar, für die nur eine minimale Umstrukturierung vorgesehen ist. Die FSPs der Kategorie D sind dem höchsten Risiko ausgesetzt, die Auswirkungen der Pandemie nicht zu überstehen. Sie werden einen traditionellen Umstrukturierungsprozess durchlaufen. Auf diese Weise sollen die negativen wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie so gering wie möglich gehalten werden.
 

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